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Geographie

William Heinesen (1900-1991), einer der bekanntesten Schriftsteller der Färöer-Inseln, nannte einst die Hauptstadt der Färöer-Inseln, Tórshavn, “Den Nabel der Welt”. Wenn man bedenkt, wie klein die Inseln sind im Vergleich zu dem riesigen Festland und dem Ozean, die sie umgeben, ist es kein Wunder, dass er sie so beschrieben hat.

Die Färöer sind ein Archipel, das aus 18 zerklüfteten Inseln besteht, die durch schmale Klänge und Fjorde getrennt sind. Diese vulkanischen Inseln liegen im Nordatlantik bei 62º Nord und 6º47′ West, etwa auf halbem Weg zwischen Schottland und Island.

Ihre Gesamtlandmasse beträgt 1.399 Quadratkilometer, wobei die maritime Wirtschaftszone 274.000 Quadratkilometer umfasst. Die Bevölkerung der Färöer beträgt fast 50.000.

Die Gesamtlänge des Archipels von Nord nach Süd beträgt 113 Kilometer und von Ost nach West 75 Kilometer.

HÖCHSTER PUNKT

Der höchste Punkt der Insel ist der Berg “Slættaratindur” mit einer Höhe von 880 Metern über dem Meeresspiegel. Klippen machen den größten Teil der 1.117 Kilometer langen Küste aus, wobei die meisten Orte etwa 300 – 400 Meter über dem Meeresspiegel liegen. Die höchste Klippe, Enniberg, ist etwa 700 Meter von der Meeresoberfläche entfernt.

Die Färöer sind vulkanischen Ursprungs. Sie werden von tholeiitischer Basaltlava dominiert, die während der paläogenen Zeit Teil des großen thuanischen Plateaus war.

Die geographische Abgeschiedenheit der Färöer kann die Inseln vielleicht ein wenig mysteriös erscheinen lassen. Das nächstgelegene Nachbarland liegt hunderte von Kilometern entfernt. Die Färöer-Inseln sind jedoch strategisch sehr gut positioniert auf der Schifffahrtsroute zwischen den beiden reichsten Kontinenten der Welt. Außerdem sind die Inseln nur wenige Flugstunden von einigen der größten Städte Nordeuropas entfernt.

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